Cubase: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Image:Sx3_project_(700_x_525).jpg|thumb|Screenshot von Cubase]]
 
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'''Cubase''' ist eine [[DAW|Digital Audio Workstation]] der Firma [[Steinberg]], der seit 1989 entwickelt wird. In Cubase können sowohl Audio als auch [[MIDI]]-Spuren aufgenommen und mit Hilfe von [[Plug-In]]s bearbeitet werden ([[Audio]]- und [[MIDI]]- [[Sequenzer]]).
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'''Cubase''' ist eine [[DAW|Digital Audio Workstation]] der Firma [[Steinberg]], die im Jahr 1989 für den Atari ST entwickelt wurde.
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Es handelt sich hier um einen Software-[[Sequenzer]], mit dem man in den Anfangszeiten ausschließlich [[MIDI]]-Material aufnehmen, editieren und mit [[Klangerzeuger]]n abspielen konnte. Als im Jahr 1996 die erste [[VST]]-Version auch für die
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Betriebssysteme Apple Macintosh und Microsoft Windows auf den Markt kam, wurde es ermöglicht, auch Audio-Spuren in Cubase aufzunehmen, zu bearbeiten und gemeinsam mit [[MIDI]]-Spuren zusammenzumischen, so dass Cubase ab sofort nicht mehr nur für rein elektronische Musikproduktionen ein großes Thema war. Die integrierte Schnittstelle [[Virtual Studio Technology]] ermöglicht es, [[Plug-In]]s in Form von Audio-[[Effekten]] und virtuellen [[Klangerzeuger]]n in das Programm einzubinden. Im Jahr 1999 wurde das Programm um die [[VST]] 2.0-Schnittstelle erweitert. Mit ihr kann
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der User [[Plug-In]]s auch von anderen Herstellern in Cubase einbinden. Cubase wird mit einem so genannten Dongle, einem USB-Kopierschutzstecker ausgeliefert, der das Programm vor Raubkopien schützt.
  
Cubase wird in verschiedenen Versionen angeboten,. Der größte Unterschied besteht hauptsächlich in der Anzahl der zur Verfügung stehenden [[Audio]]- und [[MIDI]]-Spuren, im Bedienkomfort, der Unterstützung professioneller [[Schnittstelle]]n und [[Surround]]-Abmischung:
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Dank dem großen Funktionsumfang lässt sich mit Cubase eine gesamte Musikproduktion bewerkstelligen, angefangen vom Recording über Echtzeitbearbeitung bis hin zum finalen [[Mixing|Mix]] mit Hilfe des internen Software-[[Mischpult]]s. Neben
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der Aufnahme von Audio und [[MIDI]] sind auch komfortable Bearbeitungs-Tools integriert. Für jeden Bereich gibt es im Programm eigene Editoren, in denen das jeweilige Material übersichtlich editiert werden kann. Dreh- und Angelpunkt
'''SX''': Die größte Version von Cubase mit vollem Funktionsumfang
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des [[Sequenzer]]s bildet das so genannte Projektfenster: Hier werden die Spuren aufgenommen, grafisch dargestellt und können [[Arrangement|arrangiert]], bearbeitet und optimiert werden. Mit der neuesten Versionsnummer SX/SL 3 ist es sogar möglich, Audiospuren umfangreich im Tempo zu ändern und zu quantisieren, was bislang nur dem [[MIDI]]-Material vorbehalten war.
*unbegrenzte Anzahl an [[Audio]]- und [[MIDI]]-Spuren
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*64 VST-Instrumente, die gleichzeitig geschaltet werden können
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*256 Group Channels
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'''SL''': SX-Version leicht im Funktionsumfang reduziert
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*128 [[Audio]]- und eine unbegrenzte Anzahl an [[MIDI]]-Spuren
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*32 VST-Instrumente, die gleichzeitig geschaltet werden können
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*128 Group Channels
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'''SE''': Einsteigsversion der Cubase-Serie
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*48 [[Audio]]- und eine unbegrenzte Anzahl an [[MIDI]]-Spuren
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*16 Slots für VST-Instrumente
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*5 Insert-Effekte und 8 Send-Effekte pro Kanal
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Cubase wird in verschiedenen Versionen angeboten,. Der größte Unterschied besteht
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hauptsächlich in der Anzahl der zur Verfügung stehenden Audio- und [[MIDI]]-Spuren,
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im Bedienkomfort, der Unterstützung professioneller Schnittstellen und Surround-Abmischung:
  
== Weblinks ==
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'''SX: Die größte Version von Cubase mit vollem Funktionsumfang'''
*[http://www.steinberg.de Offizielle Website des Herstellers]
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*[http://www.cubase.de Offizielle Website des Produkts]
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[[Kategorie:Software]]
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* unbegrenzte Anzahl an Audio- und MIDI-Spuren
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* 64 VST-Instrumente, die gleichzeitig geschaltet werden können
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* 256 Group Channels
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* 10 Insert und 10 Send-Effekte pro Spur
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* professionelle Notation
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* externe Effektgeräte wie Plugins integrierbar
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* rückwirkende Audio-Aufnahme
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* Surround-Abmischung
  
Cubase ist eine Digital Audio Workstation der Firma Steinberg, die im Jahr 1989 für den Atari ST entwickelt wurde.
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'''SL: SX-Version leicht im Funktionsumfang reduziert'''
Es handelt sich hier um einen Software-Sequenzer, mit dem man in den Anfangszeiten ausschließlich MIDI-Material
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aufnehmen, editieren und mit Klangerzeugern abspielen konnte. Als im Jahr 1996 die erste VST-Version auch für die
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Betriebssysteme Apple Macintosh und Microsoft Windows auf den Markt kam, wurde es ermöglicht, auch Audio-Spuren
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in Cubase aufzunehmen, zu bearbeiten und gemeinsam mit MIDI-Spuren zusammenzumischen, so dass Cubase ab sofort
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nicht mehr nur für rein elektronische Musikproduktionen ein großes Thema war. Die integrierte Schnittstelle VST
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(Virtual Studio Technology) ermöglicht es, Plug-Ins in Form von Audio-Effekten und virtuellen Klangerzeugern in
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das Programm einzubinden. Im Jahr 1999 wurde das Programm um die VST 2.0-Schnittstelle erweitert. Mit ihr kann
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der User Plug-Ins auch von anderen Herstellern in Cubase einbinden. Cubase wird mit einem so genannten Dongle,
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einem USB-Kopierschutzstecker ausgeliefert, der das Programm vor Raubkopien schützt.
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Dank dem großen Funktionsumfang lässt sich mit Cubase eine gesamte Musikproduktion bewerkstelligen, angefangen
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* 128 Audio- und eine unbegrenzte Anzahl an MIDI-Spuren
vom Recording über Echtzeitbearbeitung bis hin zum finalen Mix mit Hilfe des internen Software-Mischpults. Neben
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* 32 VST-Instrumente, die gleichzeitig geschaltet werden können
der Aufnahme von Audio und MIDI sind auch komfortable Bearbeitungs-Tools integriert. Für jeden Bereich gibt es im
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* 128 Group Channels
Programm eigene Editoren, in denen das jeweilige Material übersichtlich editiert werden kann. Dreh- und Angelpunkt
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* 6 Insert und 6 Send-Effekte pro Spur
des Sequenzers bildet das so genannte Projektfenster: Hier werden die Spuren aufgenommen, grafisch dargestellt und
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können arrangiert, bearbeitet und optimiert werden. Mit der neuesten Versionsnummer SX/SL 3 ist es sogar möglich,
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Audiospuren umfangreich im Tempo zu ändern und zu quantisieren, was bislang nur dem MIDI-Material vorbehalten war.
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'''SE: Einsteigsversion der Cubase-Serie'''
  
Cubase wird in verschiedenen Versionen angeboten,. Der größte Unterschied besteht
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* 48 Audio- und eine unbegrenzte Anzahl an MIDI-Spuren  
hauptsächlich in der Anzahl der zur Verfügung stehenden Audio- und MIDI-Spuren,
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* 16 Slots für VST-Instrumente
im Bedienkomfort, der Unterstützung professioneller Schnittstellen und Surround-Abmischung:
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* 5 Insert-Effekte und 8 Send-Effekte pro Kanal
  
SX: Die größte Version von Cubase mit vollem Funktionsumfang:
 
  
· unbegrenzte Anzahl an Audio- und MIDI-Spuren
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== Weblinks ==
· 64 VST-Instrumente, die gleichzeitig geschaltet werden können
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*[http://www.steinberg.de Offizielle Website des Herstellers]
· 256 Group Channels
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*[http://www.cubase.de Offizielle Website des Produkts]
· 10 Insert und 10 Send-Effekte pro Spur
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· professionelle Notation
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· externe Effektgeräte wie Plugins integrierbar
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· rückwirkende Audio-Aufnahme
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· Surround-Abmischung
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SL: SX-Version leicht im Funktionsumfang reduziert:
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[[Kategorie:Software]]
 
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· 128 Audio- und eine unbegrenzte Anzahl an MIDI-Spuren
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· 32 VST-Instrumente, die gleichzeitig geschaltet werden können
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· 128 Group Channels
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· 6 Insert und 6 Send-Effekte pro Spur
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SE: Einsteigsversion der Cubase-Serie:
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· 48 Audio- und eine unbegrenzte Anzahl an MIDI-Spuren
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· 16 Slots für VST-Instrumente
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· 5 Insert-Effekte und 8 Send-Effekte pro Kanal
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Aktuelle Version vom 28. Februar 2006, 13:17 Uhr

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